Zum Segeln gehört doch mehr, als Luv und Lee zu unterscheiden. Nach vielen Törns als Crew und bei Manövern meistens auf dem Vorschiff war für mich die Zeit reif, die Fähigkeiten des SKS zu erlernen, der Schein dazu ist Nebensache, aber ein Ziel.
Mit Christian wurden im Winter die ersten Schritte der Navigation im Wattenmeer geübt (wer will schon nach Baltrum….). Dann kam Robert’s Mail, dass im neuen Jahr die Prüfungs-Gebühren erheblich steigen werden. Also schnell angemeldet und bis zur Prüfung den Rest der Theorie gebüffelt. Jetzt kam die Ernüchterung: alle SKS-Prüfungstörns 2022 bei Eichlers waren schon belegt :-(, aber fremdgehen?– nein, lieber Warteliste und dann endlich eine Kojenzusage :-).
Fast hätte Corona noch dazwischengefunkt, aber schließlich startete die Reise doch noch.
Die Crewmitglieder kamen aus allen Ecken Deutschlands und der Schweiz angereist. Trotz oder wegen unterschiedlichster Typen bildeten wir bald ein super Team. Ganz großen Dank an Skipperin Anna, die geduldig auch den hundertsten Anleger konzentriert überwachte und begleitete, das tägliche Wetter erklärte, immer noch ruhig blieb, als Oskar, die MOB-Boje beim Kielholen 20 Min. unter Wasser blieb und und und. ….und uns alle dazu verhalf, zuversichtlich und gut vorbereitet die Prüfung anzutreten.
Bleibt nur noch ein Dank an Robert und sein Team für eine lautlose perfekte Organisation im Hintergrund und eine Ausbildungsyacht im Topzustand!
… Nun ist genug gelobt, jetzt wird wieder gesegelt:-)
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Einige Tage schon vor dem 5-tägigen Helgoland-Törn (25.-29.5) gingen die Windvorhersagen von Sturm bis zu Stärke 8 aus. Demnach war die Crew, die sich fast komplett am Vorabend im Restaurant am Anlegesteg eingefunden hatte, natürlich sehr gespannt, ob wir es bis bis Helgoland schaffen würden. Dies war zumindest der Plan und das Ziel der meisten Teilnehmer. Am nächsten Tag wurde die Situation dann auch mit Skipper Roland besprochen und das für und wider ausgiebig erörtert. Es wurde beschlossen, erst einmal nach Glückstadt zu fahren und dort den weiteren Verlauf zu planen. Es würde nur ein sehr kleines Wetterfenster bleiben, um die Hin- und Rückfahrt nach Helgoland zu bewerkstelligen. Dazu gab es einige Bedenken hinsichtlich der sich immer stärker aufbauenden Wellenhöhe. Kurzum : der Törn führte uns schlußendlich in einer Nachtfahrt nach Cuxhaven, von dort aus machten wir einen Tagestörn Richtung Luechterloch um einen Eindruck der Nordseebedingungen zu bekommen. Die letzten "Elbsegeltage" ging es Stück für Stück nach Finkenwerder zurück. Die erste kleine Enttäuschung wegen der verpassten Fahrt nach Helgoland war einer großen Zufriedenheit über einige kurzweilige und vor allem lehrreiche Segeltage gewichen. Dazu beigetragen hat sicherlich die professionnelle Begleitung durch Roland, der ein sehr gutes Gleichgewicht herzustellen wusste zwischen dem obersten Gebot der Sicherheit, den individuellen Wünschen der Crewmitglieder, und den wechselnden Bedingungen. Es wurde kein festes Programm stur durchgezogen, sondern die Crew konnte an der Anpassung der Strecke aktiv mitwirken und somit einiges zur Törnplanung und Gezeitennavigation auf praktische Weise erlernen. Zur guten Erinnerung gehört aber auch die qualitativ hochwertige Verpflegung, welche schon an Bord war und mehrmals von den Teilnehmern gelobt wurde.
Einige Teilnehmer haben sich schon für den nächsten Törn angemeldet, mehr braucht man wohl nicht zu sagen...!
Hallo Ihr Lieben,
Ich werde einen kleinen Ausblick zu unserem abgeschlossenen 5 Tages Törn von HH nach Glücksstadt, Sylt, Helgoland, Cuxhaven und wieder zurück nach HH geben. Kurz zu mir: Ich hatte bis zu diesem Törn keinerlei Seemeilen Praxis Erfahrung, da ich erst vorher meine SBF See und Binnen Prüfung bestanden habe. Ich war also voll das Greenhorn und wollte mir eigentlich das Segeln in der Praxis einmal anschauen, ob das was für mich in der Zukunft wäre :-). So nun zum Törn: Am 30.04. haben mein Freund und ich uns auf der Hamburg Express einquartiert. Nachdem die komplette Crew an Board und wir uns bei einem Kaffee vorgestellt hatten und die Aufgaben im Notfall verteilt wurden, hieß es Leinen los und auf nach Glücksstadt. Unsere Crew war aber auch mit erfahrenen Crewmitgliedern besetzt. Skipper Kuddel, Anna, Yannik von der Yachtschule und noch wir vier Crew Mitglieder von Auswärts. Wobei 2 von uns schon sehr viel Erfahrung mitgebracht haben. Bis nach Glücksstadt konnten wir leider nur zum größten Teil unter Motor fahren, schade :-). Nach ca. 4 Stündiger Fahrt haben wir in Glücksstad um ca. 19 Uhr angelegt und ein Anlegerbier geschlürft. Danach noch schnell ein gemeinsames Essen zubereitet und gegen 22 Uhr ab in die Koje.
31.04. gegen 3 Uhr wurde die Hamburg Express zu Auslaufen fertig gemacht. Bis zur Elbmündung in die Nordsee war die Nachtfahrt unter Segel sehr angenehm und es gab einiges zu sehen, sehr spannend! Aber was mich noch auf dem 11 Stündigen Törn nach Sylt erwarten würde, hatte ich nicht so erwartet. Ich habe dann das Steuer kurz vor der Einmündung in die Nordsee übernommen und Kurs gerecht gesteuert. Leider hatten wir mit heftigen Wetterbedingungen kämpfen. 3 Grad, Schneeregen und wenn ich mich noch richtig erinnere 30 kn Wind SW. Kuddel kann das noch berichtigen wenn diese Angaben falsch sind. In dieser Situation habe ich einige Dinge gelernt als Neuling.
1. Einen sehr guten Skipper, mit klaren Kommandos.
2. Eine Crew die für die anderen alles gibt, wenn diese außer Stande sind zu helfen.
3. Das man weiß das das Schiff mit sämtlichen Notfall-Rettungs- Equipment ausgestattet ist.
4. Die Gib Sea 43 Hochseetauglich ist :-)
5. Persönlich: Das ich Seefest bin und sehr viele Dinge übers Segeln in der kurzen Zeit aufnehmen konnte.
Über den Törn könnte ich noch Seiten schreiben, aber das soll es erstmal über den Start der Reise nach Sylt gewesen sein.
Der restliche Törn war sehr angenehm.
Ich möchte mich erstmal noch bei Kuddel und der Crew bedanken, wo ich einiges mitnehmen konnte. Ich werde natürlich jetzt auch den SKS anstreben und mich bei euch zur Praxis einschreiben.
Es hat richtigen Spaß gemacht
Greenhorn Kai
Wünsche werden wahr und Erwartungen erfüllt:
Nach vielen Seemeilen zu zweit wollte ich doch mal Erfahrung im Tidengewässer sammeln und dort Sicherheit gewinnen. Das hat mit Christian als immer zur Verfügung stehender Ansprechpartner und seiner souveränen, ruhigen Ausstrahlung hervorragend funktioniert. Ich habe wertvolle Erfahrungen sammeln und mein Wissen vertiefen können. Die Helgoland-Express war sehr gut ausgestattet, die Verpflegung auch gut. Aber ohne die tollen Mitsegler wäre alles nichts, vielen Dank für die gute Teamarbeit: Richard, Mario, Till, Harald, Louis, Bernd und natürlich Christian
Funkscheine SRC/UBI, Prüfung soeben bestanden. Dank exzellenter Vorbereitung bei Robert Eichler. Die wichtigen Inhalte und viel Praxiswissen werden sehr interessant vermittelt. Alle möglichen Prüfungsgeräte sind zum Üben vorhanden, nach dem Kurs gibt es die Möglichkeit von Übungsabenden zur Vorbereitung. Vielen Dank, Robert!
Yachtschule Eichler
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